Mit zwei neuen Ausführungen des Senator Chronograph schlägt Glashütte Original ein Kapitel auf, das Vergangenheit und Gegenwart elegant miteinander verknüpft: historische Chronographen-DNA trifft auf ein Design, das klar in die Gegenwart spricht.

Chronographen gehören in Glashütte seit Jahrzehnten zur hohen Schule der Uhrmacherei. Schon vor mehr als 80 Jahren entstanden in der sächsischen Uhrenstadt Armbanduhren mit Kurzzeitmessung, die technisch ihrer Zeit voraus waren und den Ruf der Region als Labor präziser Mechanik festigten.
Nun greift die Manufaktur diesen Pioniergeist neu auf. Der Senator Chronograph und der Senator Chronograph Navigator zitieren historische Vorbilder, ohne nostalgisch zu wirken – sie übersetzen klassische Funktionsästhetik in eine Form, die heutigen Ansprüchen an Alltagstauglichkeit, Präzision und Stil gerecht wird.

Notorisch innovativ: Uhren aus Glashütte
Sachsen war schon früh ein Resonanzraum des Fortschritts. Hier wurde Technik nicht nur gedacht, sondern sichtbar gemacht: von der ersten deutschen Dampflok bis zur ersten Tageszeitung der Welt. Auch Glashütte im Erzgebirge nahm diesen Pioniergeist auf – und entwickelte sich zu einem Ort, an dem Uhrmacher ihr Handwerk nicht lediglich bewahrten, sondern immer wieder neu definierten.
Als die Taschenuhr vor rund einem Jahrhundert zunehmend von der Armbanduhr abgelöst wurde, begann auch in Glashütte eine neue Ära. Anfang der 1940er Jahre setzte die Stadt ein Ausrufezeichen: Mit dem UROFA Kaliber 59 entstand hier ihr erster moderner Armbandchronograph. Das Werk war technisch ambitioniert, erfüllte strenge Anforderungen und übertraf die Standards seiner Zeit. Es stand für ein neues Verständnis funktionaler Präzision – und genau an diesen Anspruch knüpfen die beiden neuen Modelle an.

Formvollendete Funktion: Senator Chronograph Navigator
Beim Senator Chronograph Navigator ist die Herkunft schon auf den ersten Blick ablesbar. Sein Auftritt orientiert sich an den Fliegeruhren der 1940er Jahre, deren wichtigste Tugenden maximale Lesbarkeit und intuitive Bedienung waren.


Das mattschwarze Zifferblatt, arabische Ziffern aus massiver Leuchtmasse sowie Stunden- und Minutenzeiger mit Super-LumiNova® schaffen klare Orientierung. Weiß lackierte Anzeigen für Stoppsekunde, 30-Minuten-Zähler und kleine Sekunde setzen präzise Kontraste. Ergänzt wird der Instrumentencharakter durch eine griffige Fliegerkrone mit Doppel-G-Logo, klassische Pilzdrücker bei 2 und 4 Uhr sowie eine Tachymeterskala auf dem Höhenring.

Klassisch-elegant: Senator Chronograph
Die hellere Variante erzählt dieselbe Geschichte in einem anderen Ton. Mit ihrem 41 Millimeter großen Edelstahlgehäuse und dem schlanken Profil tritt der Senator Chronograph beinahe wie eine Dresswatch auf: zurückhaltend, ausgewogen, souverän. Gestalterisch verweist er auf Glashütter Beobachtungsuhren des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts – robuste Präzisionstaschenuhren, die vor allem in der Seefahrt zum Einsatz kamen.
Das silberweiße, gekörnte Zifferblatt bildet den Rahmen für römische Ziffernappliken aus Massivgold mit blauer Beschichtung und gebläute Zeiger. 30-Minuten-Zähler und kleine Sekunde stehen sich symmetrisch gegenüber; das Panoramadatum bei 6 Uhr wird von einem feinen Weißgoldrahmen akzentuiert.

Mechanik nach Maß: das Manufakturkaliber 37-24
Im Inneren beider Modelle arbeitet das Automatikkaliber 37-24. Der integrierte Chronograph mit Säulenradsteuerung bündelt die zentralen Funktionen der Kurzzeitmessung in kompakter Form. Bei 34,2 Millimetern Durchmesser und 8 Millimetern Höhe bietet das Werk zentrale Stoppsekunde, 30-Minuten-Zähler, kleine Sekunde und das für Glashütte Original charakteristische Panoramadatum.
Besonders alltagstauglich zeigt sich die Flyback-Funktion: Ein Druck genügt, um den Chronographen anzuhalten, zurückzustellen und unmittelbar neu zu starten. Das unterstreicht den instrumentellen Charakter der Uhr. Das Kaliber arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt bis zu 70 Stunden Gangautonomie bereit. Eine Siliziumspirale schützt vor Magnetfeldern und Temperaturschwankungen; Regulierschrauben am Unruhreif und die Schwanenhalsfeinregulierung ermöglichen die präzise Feinabstimmung.

Typisch Glashütte Original: vollendet bis ins Detail – Technik als ästetisches Versprechen
Der Blick durch den Saphirglasboden macht deutlich, dass Glashütte Original Technik auch als ästhetisches Versprechen versteht. Anglierte Kanten, polierte Stahlteile, gebläute Schrauben und die Dreiviertelplatine mit Streifenschliff zitieren die klassischen Codes sächsischer Feinuhrmacherei. Neu hinzu kommt ein stark skelettierter Rotor mit 21-Karat-Gold-Schwungmasse und dem charakteristischen Doppel-G-Logo.
Alligatorleder, Synthetik oder Edelstahl: Drei Bandvarianten für zwei Charaktere
Auch beim Bandkonzept zeigt sich der Anspruch, historische Anmutung mit moderner Alltagspraxis zu verbinden. Zur Wahl stehen ein schwarzes Louisiana-Alligatorlederband, ein sandfarbenes Synthetikband oder ein Edelstahlband. Schnellwechselstege erlauben den Bandtausch ohne Werkzeug. Erstmals führt Glashütte Original bei diesen Modellen zudem ein Schnellwechselsystem für die Doppelfaltschließe ein – ein kleines Komfortdetail mit spürbarem Effekt.

Der Senator Chronograph und der Senator Chronograph Navigator sind ab August 2026 exklusiv in den Boutiquen von Glashütte Original sowie bei offiziellen Handelspartnern weltweit erhältlich.
Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei beiden Modellen
- Mit Alligatorlederband bei € 15.900
- Mit Synthetikband bei € 15.900
- Mit Metallband bei € 16.800
Weiterführende Informationen auf glashütte-original.com/de
Fazit: Mit dem Senator Chronograph und dem Senator Chronograph Navigator gelingt Glashütte Original eine überzeugende Balance aus Historie, technischer Substanz und zeitgemäßer Eleganz. Beide Modelle tragen den Geist klassischer Instrumentenuhren in die Gegenwart – präzise im Anspruch, kultiviert im Auftritt und unverkennbar sächsisch in der Ausführung.




