Für Uhrenliebhaber stehen doppelt signierte Uhren für historische Partnerschaften und gemeinsames Vermächtnis. Mit „Double Signed“ belebt Zenith diese Tradition neu: Ausgewählte Partner interpretieren ein berühmtes Modell weiter, eröffnen neue Perspektiven und bewahren zugleich das Wesen des Originals.
Zenith × Naoya Hida: eine Gemeinsame Interpretation des Kalibers 135
Das Kaliber 135 nimmt in Zeniths von Präzision und Handwerkskunst geprägtem Erbe einen besonderen Platz ein. Es gilt als Ikone meisterhafter Technik und als meistprämiertes Uhrwerk des goldenen Zeitalters der Observatoriumswettbewerbe.

2022 kehrte die Legende in einer streng limitierten Serie zurück, angetrieben von zehn 135-O-Kalibern aus den 1950er-Jahren. Diese für Observatoriumswettbewerbe entwickelten Varianten wurden von Uhrmachermeister Kari Voutilainen sorgfältig restauriert.
2025, zum 160-jährigen Jubiläum der Manufaktur, wurde das Kaliber 135 überarbeitet und in die neue G.F.J.-Kollektion aufgenommen, benannt nach Gründer Georges Favre-Jacot. Gemeinsam mit Naoya Hida & Co. trägt diese Neuinterpretation die doppelte Signatur und übersetzt das Kaliber 135 in eine präzise, reduzierte Designsprache.

Für Naoya Hida war dies mehr als eine Zusammenarbeit: die Begegnung mit einem Uhrwerk, das er seit Jahrzehnten studiert und dessen chronometrische Bedeutung er mit stillem Respekt würdigt.
Für Uhrenliebhaber stehen doppelt signierte Uhren für historische Partnerschaften und gemeinsames Vermächtnis. Mit „Double Signed“ belebt Zenith diese Tradition neu: Ausgewählte Partner interpretieren ein berühmtes Modell weiter, eröffnen neue Perspektiven und bewahren zugleich das Wesen des Originals.
Tradition ist nie statisch: Sie entwickelt sich weiter und gewinnt an Tiefe, wenn unterschiedliche Visionen aufeinandertreffen.

Die Begegnung: Zenith × Naoya Hida
Für die erste „Double Signed“-Kreation wandte sich Zenith an Naoya Hida. Die 2018 gegründete unabhängige japanische Marke verbindet höchste Detailgenauigkeit mit großem Respekt vor dem goldenen Zeitalter mechanischer Uhrmacherkunst.
Hidas Uhren zeugen von tiefer Wertschätzung klassischer Zeitmesser – erkennbar an Proportion, Detail und Ausführung. Das Projekt entstand aus der Begegnung von Romain Marietta und Naoya Hida in Tokio; ihre gemeinsame Leidenschaft für Uhrmachergeschichte schuf sofort Nähe und einen gemeinsamen Anspruch an Design und Technik.

Ihr Ziel: die G.F.J. neu zu interpretieren und das Vermächtnis des Kalibers 135 fortzuführen – eines Uhrwerks, das Naoya Hida seit Langem schätzt.
In einem eleganten 39,5-mm-Platingehäuse verbindet die auf zehn Exemplare limitierte Double-Signed-Edition die G.F.J. mit dem Geist von Naoya Hidas NH Type 1 und NH Type 2.
Das Zifferblatt aus massivem Silber übernimmt diese präzise, zurückhaltende Designsprache. Alle Verzierungen, einschließlich der doppelten Signatur, wurden von Meistergraveur Keisuke Kano von Hand graviert und mit blauem japanischem Urushi-Lack gefüllt.
Die schlanken, leicht gerundeten Stunden- und Minutenzeiger wurden per ultrapräziser CNC-Maschine aus Massivgold gefertigt und von Hand poliert. Der Stahlzeiger der kleinen Sekunde wurde thermisch gebläut.

Durch den Saphirglasboden zeigt sich die Architektur des historischen Handaufzugskalibers 135. Es ist im Stil der jüngsten G.F.J.-Modelle veredelt: mit breiten Genfer Streifen, handanglierten Kanten und dunklem Ruthenium-Finish mit Gelbgoldakzenten.
Das Uhrwerk arbeitet mit 2,5 Hz und verfügt über eine große Unruh mit variabler Trägheit, eine Breguet-Spirale sowie Charles Flecks doppelten pfeilförmigen Regulator zur Feinjustierung.
Die moderne Neuauflage des Observatoriumschronometerwerks bietet 72 Stunden Gangreserve und Sekundenstopp. Gefederte Lagerstein-Einfassungen schützen die Unruhwelle.
Das Kaliber 135 ist auf +/-2 Sekunden pro Tag reguliert und COSC-zertifiziert.
Die G.F.J. Double Signed with Naoya Hida & Co. Edition wird mit drei Armbändern präsentiert.
Das erste besteht aus Himeji-Kurozan-Leder, einem seltenen japanischen Material mit markanter Struktur und Tiefe. Traditionelle Gerbung trifft auf wiederholte Schichten japanischen Urushi-Lacks, die sorgfältig aufgetragen und von Hand poliert werden.
Das zweite ist aus Wagyu-Leder gefertigt, veredelt von Kyoto Leather nach überlieferten Techniken.
Das dritte besteht aus indigoblauem, nicht dehnbarem japanischem Denim der Weberei Kaihara Denim und verweist auf die Handwerkstradition von Fukuyama, Hiroshima. Die Platindornschließe ist mit den Initialen G.F.J. graviert.
Die G.F.J. Double Signed with Naoya Hida & Co. erscheint in zehn Exemplaren. Die unverbindliche Preisempfehlung leigt bei € 65.900. Weiterführende Informationen auf der
Über das Double Signed Projekt und warum es von Uhrenliebhabern so geschätzt wird
Für Uhrenliebhaber gelten doppelt signierte Uhren als Zeichen historischer Partnerschaften und gemeinsamer Visionen. Mit dem Double Signed Project führt Zenith diese Tradition in eine neue Ära.
Aus der Überzeugung heraus, dass ikonisches Design lebendig bleiben muss und Exzellenz im Zusammenspiel wächst, lädt das Projekt ausgewählte unabhängige Uhrmacher ein, ein berühmtes Modell neu zu interpretieren. Jede Kreation eröffnet neue Details, Visionen und Perspektiven, bleibt dabei jedoch dem Wesen des Originals treu.
Das Double Signed Project führt diese Zeitmesser in die Zukunft – getragen von gemeinsamer Leidenschaft und einem geteilten Verständnis der Uhrmacherkunst.




Über Naoyda Hida & Co
NAOYA HIDA & Co. entstand aus dem Anspruch, neuartige Zeitmesser zu schaffen. Dafür verbindet die Marke die Handarbeit erfahrener Kunsthandwerker mit der Präzision modernster Mikrofertigung. Ihre Entwürfe greifen Motive aus dem goldenen Zeitalter mechanischer Uhren zwischen den 1930er- und 1960er-Jahren auf, gehen jedoch über reine Reproduktionen hinaus: Ziel sind Uhren, die klar in der Gegenwart verankert sind.


Mehr über Nayoda Hira auf der Webseite naoyahidawatch.com



