Die neue Generation der Breitling Chronomat

Die Breitling Chronomat, die ultimative Allzweck-Sportuhr der Marke, wurde auf Basis der 2020er-Überarbeitung weiter verfeinert. Sie bleibt Breitlings Uhr für alle Fälle.

In den 1980er-Jahren wurde die Chronomat für die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori entwickelt. Schon damals verband sie Eleganz mit Funktionalität und hielt Kräften jenseits von 7G stand – auch außerhalb des Cockpits, und das mit starker Präsenz.

Von Mailand bis Tokio prägte sie Mode- und Popkultur und wurde von der Vogue als «die Uhr der 90er» bezeichnet. Jetzt kehrt die Chronomat mit gezielten Neuerungen zurück – unverkennbar an Reitern und Rouleaux-Armband.

Schlicht, unverwechselbar, selbstbewusst und unaufdringlich: Die Chronomat verbindet Tradition, Alltagstauglichkeit und moderne Uhrmachertechnik mit einem vollständig integrierten Gehäuse- und Armbanddesign.

Ihre Geschichte beginnt 1983, auf dem Höhepunkt der Quarzkrise – vier Jahre nach Ernest Schneiders Übernahme von Breitling.

Ernest Schneider
Ernest Schneider

Schneider, selbst Pilot, entwickelte mit der Frecce Tricolori eine analoge Uhr für das Cockpit – robust im Einsatz und elegant genug für formelle Anlässe.

Das Ergebnis: ein flugtauglicher Chronograph mit Tauchfunktion und mechanischem Uhrwerk – in einer von Quarzuhren dominierten Ära. Für bis zu 20G ausgelegt, verband er Robustheit, Professionalität und markante Präsenz.

1983 FRECCE TRICOLORI
1983 FRECCE TRICOLORI 

Das Rouleaux-Armband prägte ihre Identität und verlieh ihr Komfort und Präsenz. Damit entwickelte sich die Chronomat vom Cockpit-Instrument zur Allzweck-Sportuhr von Breitling.

Die Chronomat – eine Wortschöpfung aus «Chronograph» und «automatic» – erschien 1984 zum 100-jährigen Bestehen von Breitling.

 Ihren ersten großen Erfolg feierte sie in Italien, wo Vertriebspartner Gino Macaluso sie erfolgreich positionierte. In Mailand und Rom fiel sie amerikanischen Touristen auf, die sie mit nach Hause nahmen.

In den 1990er-Jahren war die Chronomat präsent – an Handgelenken in den USA, in Serien wie Friends und Seinfeld sowie im Manga Kaiji.

Auch Gordon Ramsay, Bernard Tapie und Jean-Paul Belmondo trugen sie. Ihre Sichtbarkeit in den USA, Japan und Europa brachte ihr von der amerikanischen Vogue den Titel «die große neue Uhr der Neunziger» ein.

2020 entwickelte Breitling die Chronomat weiter

Mit schlankerem, gebürstetem Gehäuse und der Rückkehr des Rouleaux-Armbands. So knüpfte sie an ihre 1980er-Wurzeln an und legte die Basis für die Chronomat 2026.

«Die neue Chronomat verfeinert das, was sie von Anfang an zur Ikone machte», sagt CEO Georges Kern. «Wir haben das Design weiterentwickelt und seine Identität bewahrt

Das Design-Update der Breitling Chronomat: optimiert und vollständig integriert

Chronomat-Fans erkennen vor allem den Wechsel zum vollständig integrierten Gehäuse- und Armbanddesign. Trotz Integration bleiben alternative Armbänder möglich: Die Bandanstöße sind hinter dem Gehäuse verborgen.

Die neue Generation der Breitling Chronomat
Die neue Generation der Breitling Chronomat

Das Rouleaux-Armband der Stahl- und Bicolor-Modelle besitzt ein Mikroverstellsystem, das sich beidseitig der verdeckten Faltschließe um je ein Glied erweitern lässt – auch am Handgelenk. Das erhöht den Komfort bei Temperatur- oder Druckänderungen. Beim Chronographenmodell wurden Lünettenring, Einsatz, Reiter und Schrauben von 18 Einzelteilen zu einem Bauteil vereint.

Die Farbpalette ist reduziert: Weiss, Grün, Blau, Anthrazit, Eisblau und Braun.

Gehäuse und Armband sind in Edelstahl, Bicolor oder Vollgold erhältlich; die eisblauen Modelle tragen eine klassische Platinlünette.

Chronomat B01 42

Das Chronographenmodell trägt sich dank reduzierter Gehäusehöhe von 13,77 mm komfortabler. Ohne 1/100-Skala am Rehaut wirkt das Zifferblatt klarer. Der kleinere Kronenschutz erleichtert Aufziehen und Einstellen. Im Inneren arbeitet das COSC-zertifizierte Manufakturkaliber 01 mit 70 Stunden Gangreserve.

Chronomat Automatic B31 40

Dieses Modell nutzt das neue COSC-zertifizierte Breitling-Manufakturkaliber B31 mit 78 Stunden Gangreserve. Es passt in ein nur 10,99 mm hohes Gehäuse und macht die Chronomat erstmals als Zeit- und Datumsmodell im vielseitigen 40-mm-Format erhältlich.

Chronomat Automatic 36

Chronomat Automatic 36

Das überarbeitete 36-mm-Design eignet sich für viele Handgelenke. Es wird vom COSC-zertifizierten Breitling-Kaliber 10 angetrieben, einem Sellita-basierten Automatikwerk mit 42 Stunden Gangreserve. Die Gehäusehöhe sinkt auf 9,68 mm. Akzente setzen Varianten mit Perlmuttzifferblatt und diamantbesetzter Lünette.

«Warum ändern, was funktioniert?», fragt Pablo Widmer, Designchef von Breitling. «Wir erfinden die Chronomat nicht neu, sondern schärfen ihre Einfachheit. Ergonomischere Proportionen und ein stromlinienförmiges Gehäuse- und Armbanddesign betonen ihre vertrauten Merkmale

Weitere Informationen über die neue Breitling Chronomat auf der Breitling-Webseite

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