Drei exklusive Düfte von Jaeger-LeCoultre: Der Duft der Grande Maison

Drei exklusive Düfte ermöglichen nun auch den olfaktorischen Genuss der für ihre exklusiven Zeitmesser bekannten Luxusuhren-Manufaktur aus dem Vallée de Joux in der Schweiz. Und derenZusammensetzungen mit nur wenigen Inhaltsstoffen und einem hohen Anteil an edlen Zutaten sorgt für charakteristische Düfte.

Mit dem Programm Made of Makers hat Jaeger-LeCoultre eine Reihe von Kooperationen mit Künstlern und Kunsthandwerkern aus verschiedenen Disziplinen jenseits der Uhrmacherkunst initiiert. Ziel war der Aufbau einer Gemeinschaft von Künstlern mit gemeinsamen Werten und kreativen Visionen, auch um einen neuen Dialog anzustoßen.

Das Projekt Made of Makers ist Künstlern gewidmet, die die Werte der Grande Maison teilen und mit ihrer Arbeit neue Formen des künstlerischen Ausdrucks erkunden.

Der Entwurf einer olfaktorischen Identität von Jaeger-LeCoultre

Die jüngste Zusammenarbeit von Jaeger-LeCoultre im Rahmen des Programms „Made of Makers“ führte zu drei exklusive Duftkreationen für die Grande Maison, erschaffen von dem renommierten französischen Parfümeur Nicolas Bonneville. Die drei von Nicolas Bonneville für Jaeger-LeCoultre entwickelten Duftnoten repräsentieren die höchsten Standards, die die Haute Parfumerie von allen anderen Parfüms unterscheiden.

THE TIMELESS STORIES

THE TIMELESS STORIES lässt sich von der ikonischen Reverso inspirieren, einer Legende, die aus der Herausforderung entstand, eine Armbanduhr zu entwickeln, die den harten Bedingungen eines Polospiels standhalten konnte. Der holzige, ledrige Charakter des Parfums erinnert an den Duft von Ställen und Sätteln, während seine Kopfnote von Veilchenblatt an das frisch gemähte Gras eines Polofeldes denken lässt. Die Herznote ist von kostbarer Iris erfüllt, was die duale Natur der Reverso – äußerlich stabil und widerstandsfähig, im Inneren zart und raffiniert – verkörpert, und geht schließlich in eine Basisnote aus Lederakkorden über. Das Iris-Rhizom – einer der edelsten Inhaltsstoffe der Haute Parfumerie – muss fast zwei Jahre lang unter streng kontrollierten Bedingungen trocknen, bevor es durch natürliche Enzymreaktionen seinen einzigartigen Duft verströmt, und spiegelt so die sorgsame Handwerkskunst von Jaeger-LeCoultre wider.

THE CELESTIAL ODYSSEY

THE CELESTIAL ODYSSEY ist ein von Amber geprägter, würziger Duft, der an unsere bekanntesten Himmelskörper, den Mond, die Sonne und die Sterne, denken lässt, von denen Uhrmacher schon immer zutiefst fasziniert waren. Die Kopfnote ist von durchscheinendem, mondlichtartigem Patschuli geprägt. Dies geht in warme, mineralische Wellen von Ambra-Holz als sinnlicher Ausdruck von Bernstein über – ein Produkt der Natur aus den Tiefen des Ozeans, das an die Nächte erinnert, als die Seefahrer einst anhand der Sterne über das Meer navigierten. Die sinnliche, fesselnde Basisnote von Vanille strahlt schließlich ihre sonnige Anziehungskraft aus. Der Duft der Vanilla Tahitensis (Tahiti-Vanille) wird mit einer Hightech-CO2-Extraktionsmethode namens Superfluid Critical Extraction eingefangen – einer wasserfreien Extraktion, die mit einem neutralen Gas arbeitet. Letzteres verdunstet am Ende des Verfahrens und offenbart die konservierten Geruchseigenschaften des Inhaltsstoffs.

THE PRECISION PIONEER

THE PRECISION PIONEER ist ein holziger und würziger Duft, der sich von der Manufaktur selbst inspirieren lässt. Seine Kopfnote lässt warme Noten von Weihrauch aufkommen, die den Ursprung der Maison in der sengenden Hitze der Schmiedeöfen verkörpern, wo Rohmaterialien in Meisterwerke der Präzision verwandelt wurden. Darauf folgt eine Herznote, die von „Vibrant Wood“ erfüllt ist, eine Hommage an die Werkbank eines Uhrmacher. Der charakteristische Duft von „Vibrant Wood“ wird aus einer Mischung vieler Eigenschaften verschiedener Hölzer geschaffen, um einen einzigartigen Holzduft eigens für diese Kreation entstehen zu lassen. Der moderne Charakter des Parfüms stammt aus einer jahrtausendealten Tradition und lässt die edlen Essenzen von Zeder, Guajakharz und Oud-Holz mit Ambra-Akkorden verschmelzen, was wie eine Brücke zwischen altüberlieferter Handwerkskunst und modernster Innovation wirkt.

Der Entwurf einer olfaktorischen Identität von Jaeger-LeCoultre: Eine Mischung aus künstlerischer Kreativität und wissenschaftlicher Präzision

Der Entwurf einer olfaktorischen Identität von Jaeger-LeCoultre erkundet die natürliche Verbundenheit zwischen der Welt der Parfümerie und dem Universum der Uhrmacherkunst: Beide Kunstformen sind komplexe Disziplinen, die ein tiefes Gespür für Kunstfertigkeit teilen, ein Gleichgewicht zwischen Tradition und Innovation herstellen und auf Präzision und Liebe zum Detail beruhen.

Der Zweck jedes einzelnen Zeitmessers reicht weit über seine reine Funktion hinaus – eine Uhr ist nicht einfach nur ein Werkzeug, sondern ein Ausdruck von Persönlichkeit, Stil und Emotionen. Ebenso ist ein edler Duft auf intensive Weise etwas Persönliches, weckt Erinnerungen, lässt Stimmungen aufkommen und ruft tiefe Gefühle hervor.

Beide Kunsthandwerke schaffen etwas, das sich in der Person, die sie trägt, wiederfindet. Zusätzlich zu ihrer emotionalen Tiefe verkörpern beide Disziplinen ein feines Gleichgewicht zwischen Tradition und Innovation.

Uhrmacher bedienen sich oft jahrhundertealter Techniken und lassen diese scheinbar nahtlos mit modernsten Materialien und neuester Technologie verschmelzen. Auf ähnliche Weise halten Parfümeure traditionelle Methoden in Ehren, während sie zugleich moderne Extraktionsverfahren erforschen und neue Inhaltsstoffe erfinden, die die Grenzen des Möglichen unaufhörlich erweitern.

Zudem liegen beiden Kunstbereichen Präzision und viel Liebe zum Detail zugrunde. In der Uhrmacherkunst muss jedes Rädchen, jede Feder und jede andere Komponente perfekt eingepasst werden, damit die Uhr funktionieren kann. In der Parfümerie kommt das gleiche Prinzip zum Tragen – jeder Inhaltsstoff muss perfekt abgemessen und auf die anderen abgestimmt werden, da schon die kleinste Abweichung die gesamte Komposition beeinträchtigen kann.

Und schließlich kombinieren beide, sowohl die Uhrmacherkunst als auch die Parfümerie, Kunsthandwerk, Präzision und Kreativität, um Kreationen anzufertigen, die nicht nur funktional sind, sondern eine tiefe, persönliche Bedeutung besitzen.

Nicolas Bonneville und die fesselnde Kraft des Duftes

Nicolas Bonneville gilt als einer der talentiertesten Parfümeure seiner Generation. Er beschreitet mit seinen unverwechselbaren Düften immer wieder neue Wege, in dem er mit traditionellen und avantgardistischen Techniken seltene Essenzen und natürliche Inhaltsstoffe kombiniert.

Der in Frankreich geborene und aufgewachsene Parfümeur entdeckte seine Liebe zum Parfüm im Alter von zwölf Jahren während eines Urlaubs in Grasse, der Wiege der französischen Parfümerie. Diese Erfahrung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf ihn: Er begann, sich die Kunst der Duftmischung selbst beizubringen, indem er zu Hause eigene Experimente durchführte und so sein angeborenes Talent und seine Fähigkeiten als autodidaktische „Nase“ weiterentwickelte. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn gehörten der Parfümeur Jacques Maurel und später Francis Kurkdjian zu seinen Mentoren.

In seinem Ansatz verbindet Nicolas Bonneville Kreativität, Vorstellungskraft und Innovation mit einem außergewöhnlichen Verständnis für sensorische Wahrnehmungen. Seine Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass er neue Kombinationen von Düften und Inhaltsstoffen jenseits klassischer Codes und kultureller Grenzen erforscht. „Wie in der Malerei ist es auch in der Parfümerie wichtig, die Reinheit der Mischungen zu bewahren“, erklärt Nicolas Bonneville. „Außerdem müssen die Rohstoffe sorgfältig dosiert und dürfen nicht übermäßig verdünnt werden, damit ihr einzigartiger Geruchscharakter bewahrt werden kann. Das Prinzip „weniger ist mehr“ stellt sicher, dass der Duft seine Klarheit und Tiefe bewahrt. So erhält man einen Duft, der sich durch einen echten, einzigartigen Charakter auszeichnet.“

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